Sonntag, 28. Februar 2016

Vitamine. Vitamine?

Viele werden es sich bereits gedacht haben: man kann nicht einfach nur das Fleisch weg lassen bei der veganen Ernährung. Das Fleisch muss ersetzt werden. 

Wir haben schon vorher gesund gelebt. Es gab immer Gemüse und auch jeden Tag Salat zum Essen. Nachmittags gab es (und gibt es nach wie vor) Obst. Dennoch muss man auf vieles mehr achten, wenn nun die tierischen Produkte wegfallen. Vor allem wenn Kinder mitessen. Da sind Vorwürfe aus der Umwelt vorprogrammiert. 

Meine Kinder sind alle noch relativ klein. Der große Winterjunge ist fünf, das Wintermädchen drei und der kleine Winterjunge ein Jahr alt. 
Nach meiner Nahrungsumstellung fragte mich vor allem mein Großer sehr detailliert, warum ich das mache und gerade der ethische Aspekt scheint ihn sehr zum Nachdenken gebracht zu haben, denn er wollte fortan auch nichts mehr Tierisches zu sich nehmen. Sogar auf sein heiß geliebtes Nutella-Brot am Wochenende und seinen Parmesan zu den Pesto-Nudeln verzichtete er. Freiwillig

Ich muss zugeben, dass mit den Nährstoffen und dem Tagesbedarf ist eine Wissenschaft für sich. Ich habe einige Wochen gebraucht, bis ich raus hatte, was wo drin ist. Die ersten Wochen habe ich ausschließlich danach gekocht (also geschaut, was man täglich an Vitaminen, Spurenelementen usw benötigt und dann die passenden Nahrungsmittel raus gesucht und kombiniert). In dieser Zeit habe ich auch ganz neue Lebensmittel für mich entdeckt, die ich vorher nicht kannte oder einfach nicht verwendete. Ich dachte, dass ich nach der Nahrungsumstellung nicht mehr wissen würde, was ich noch kochen sollte, bei so wenig Auswahl. Aber tatsächlich eröffnete sich ein ganz neuer Blickwinkel und völlig neue Optionen.

Durch diese "Sucht" nach möglichst nährstoffreichem Essen verabschiedeten wir uns nicht nur von tierischen Produkten. Ich ersetzte Weißmehl durch Vollkornmehl, Raffinadezucker durch Vollrohrzucker und versuchte fortan noch mehr selber herzustellen, als ich es eh schon tat. Einige dieser "Eigenproduktionen" möchte ich euch die nächsten Tage hier zeigen, denn sie sind gesund, günstig und alltagstauglich (auch bei wenig Zeit und mehreren Kindern). So wie das tolle Vollkornbrot, dass ich euch gestern vorgestellt habe. 



Lasst euch überraschen! 

Kommentare:

  1. Liebe Kathrin,
    das klingt sehr sehr spannend und ich freue mich schon sehr auf die nächsten Rezepte von dir :-). Das Vollkornbrot möchte ich demnächst unbedingt mal backen :-).
    Wir wollen zwar nicht vegan leben, aber unsere Ernährung gesünder und bewusster gestalten!
    LG
    Elena

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Elena,

      Danke für's Lesen und Kommentieren :)
      Jeder noch so kleine Schritt zu einem bewussteren, gesünderen Leben ist ein guter und wichtiger Schritt!!
      Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachkochen/-backen

      Liebe Grüße
      Kathrin

      Löschen